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2026.06._Wenn NICHTS nach Plan läuft

Wir konnten schon viele tolle, große und kleine Reisen mit unserem Wohnmobil erleben und schauen darauf sehr dankbar und gerne zurück. Wie in jedem Leben laufen Dinge aber nicht immer so, wie man sie plant und gerne hat. Manches Mal habe ich schon den leisen Vorwurf gehört, dass entweder bei uns immer alles glatt läuft oder die weniger schönen Dinge verschwiegen werden. Beides stimmt nicht und deshalb will ich die weniger tollen Erlebnisse des letzten Jahres hier niederschreiben

Nur wenige Bilder lockern diesen Bericht auf – ich denke, er liest sich trotzdem spannend.

Auf einem Kurztrip Mitte Juni 2025 nach Villingen begann eine Serie von sonderbaren Ereignissen mit unserem Wohnmobil, die uns einiges an Geduld und Nerven kostete. Über Geld sprechen wir gar nicht …

Kurz vor unserem Ziel ertönte ein greller Piepton und die Anzeige „Motor überprüfen lassen“ leuchtete auf. Sofort war eine Leistungsminderung des Motors spürbar und wir waren froh, dass kurz danach eine Autobahn-Ausfahrt kam. Wir verließen die Autobahn und googelten nach einer Fiat Werkstatt und waren noch einmal froh, dass sich ganz in der Nähe eine solche befand. Ein netter Werkstattmeister las den Fehler aus und sagte uns, dass er nicht wirklich etwas für uns tun könne. Wenn wir seine Kunden wären, würde er uns empfehlen, das Auto bei ihm stehen zu lassen. Er würde das Steuergerät (was immer das auch ist) ausbauen, einschicken und checken lassen. Dieser Vorgang dauere allerdings mindestens 3-5 Tage. Da dieser Plan für uns nicht umsetzbar war, empfahl er uns, weiterzufahren – manchmal würde so ein Fehler auch wieder weggehen…  

Bei uns war es tatsächlich so, dass der Fehler nach dem erneuten Starten des Fahrzeugs nicht mehr vorhanden war. Halleluja – wir waren ganz schön froh. Wir verbrachten ein paar schöne Tage mit lieben Menschen und freuten uns, dass wir so glimpflich davongekommen waren.

1. Akt – rund um Karlsruhe

Wenige Wochen später, wir waren wieder auf einem Kurztrip unterwegs, hatten wir genau die gleiche Situation. Der Leistungsabfall war stark zu spüren und ein Parkplatz an der Autobahn war unsere Zuflucht. Etwas ratlos riefen wir beim ADAC an und bekamen die Auskunft, dass in den kommenden 2-3 Stunden jemand vorbeikäme.

Nunja, im Wohnmobil sind 2-3 Stunden Wartezeit kein großes Problem. Wir bereiteten uns ein Tässchen Kaffee, spielten Karten und freuten uns trotzdem unseres Lebens – so eine Situation kann ja mal vorkommen… Wir dachten, da kommt vom ADAC ein Fachmann, der seine Messgeräte und sonstigen Künste einsetzt und alles wird gut. Die Geschichte vom gelben Engel kennt doch jeder. Wir täuschten uns, denn es kam ein riesiger Abschleppwagen, der uns mitnehmen wollte – sonst nichts. Unserer Bitte, uns in unsere Werkstatt zu bringen, durfte er nicht Folge leisten, sondern er musste uns in die nächste passende Werkstatt bringen. Diese war in unserem Fall in Karlsruhe, autobahnnah und bereits geschlossen. Mit dem Tipp, uns am anderen Morgen gleich im Büro zu melden entließ uns der nette Fahrer des riesigen Abschleppers vor den Toren der Werkstatt in den Abend.

2025 07 22 Abschleppen zum Ersten

Irgendwie hatten wir uns diesen Tag anders vorgestellt und missgelaunt gingen wir früh schlafen. Schlafen konnte man das eigentlich nicht nennen, denn so nah an der Autobahn war ein Geräuschpegel, der keine wirkliche Nachtruhe zuließ. So standen wir auch sehr früh am nächsten Morgen im Büro der Werkstatt und verdarben dem sowieso schon genervten Werkstattmeister vermutlich den restlichen Tag. Er schimpfte, dass der ADAC ihm immer wieder Autos vor die Türe stellte und er einfach keine Kapazitäten frei habe. Wenn das Auto noch fahren würde, empfahl er uns eine Werkstatt in Ettlingen. Jo, fahren konnte unser Auto noch, zwar langsam, mit Warnpieps und Warnleuchte, aber es fuhr.

Man kann es kaum fassen, aber das Autohaus in Ettlingen wartete auch nicht auf uns… Zwar las ein Mitarbeiter den Fehler aus, einen Termin hätten wir aber erst Wochen später bekommen können.

Wir begruben unsere Pläne vom Kurzurlaub und fuhren nach Hause. Wir hatten in wenigen Wochen (Ende Juli 2025) sowieso einen Termin in unserer Werkstatt zur Inspektion und meldeten dort die neue Situation an, damit sie ihre geplanten Zeitfenster entsprechend anpassen konnten.

Es wurde dort tatsächlich der gleiche Vorgang gestartet, wie es uns von der ersten Werkstatt bei Villingen empfohlen wurde: das Steuergerät wurde ausgebaut und an eine Fachfirma eingeschickt. Bis das Steuergerät wieder zurück und eingebaut war und alle anderen Arbeiten erledigt wurden, vergingen allerdings fast 3 Wochen.

2. Akt – Bayern

Eine familiäre Situation brannte uns unter den Nägeln und wir hatten die Entscheidung zu treffen, abzuwarten bis das Womo repariert war oder mit dem PKW zu verreisen und in ein Hotel zu gehen. Kurz bevor diese Entscheidung fiel, hatten wir unser Womo wieder (Mitte August 2025). Das Steuergerät wäre repariert worden und nun sei alles in Ordnung, wurde uns gesagt.

Im Packen sind wir mittlerweile ziemlich flott und so saßen wir am nächsten Tag im Wohnmobil und fuhren gen Bayern. Ach, war das ein schönes Gefühl, ohne diese Anspannung fahren zu können.

Es gab viel zu erledigen und wir hatten gar keine Zeit für uns und für Entspannung. Fast eine Woche später gab es eine kleine Verschnaufpause und wir wollten eine Radtour machen. Shit, in dem ganzen schnell-packen-Stress vergaßen wir unsere Fahrradhelme zu Hause. Manchmal liegen Pech und Glück nahe beieinander. Helmut hatte zufällig mitbekommen, dass ein Supermarkt aktuell Fahrradhelme im Angebot hatte. Tatsächlich waren noch genau 2 Stück – nämlich unsere beiden *lach, zum Verkauf übrig. Sie passten uns und auch dieses Hindernis war beseitigt.

Nachdem alle unsere familiären Aufgaben erledigt werden konnten, und unsere eingeplante Zeit sich dem Ende zu neigte, fuhren wir wieder Richtung Heimat. Ein Stopp bei einem lieben Verwandten war noch eingeplant. Auf dem Weg dorthin erklang wieder dieser ungeliebte Piepton, leuchtete die genauso ungeliebte Fehlermeldung und die Motorleistung ließ nach. Ziemlich frustriert erzählten wir unserem Neffen davon und er zog einen Nachbarn, der in einer Kfz-Werkstatt arbeitet, zu Rate. Dieser hatte sogar ein Auslesegerät zu Hause. Leider konnte er den Fehler nicht genauer orten, denn sein Gerät war nicht auf unseren Fahrzeugtyp abgestimmt. Er sagte wir sollten halt beobachten und abwarten.

Der restliche Heimweg war zwar nicht mehr sehr weit, aber trotzdem fuhr die Angst mit uns. Sobald eine Steigung kam, schalteten wir die Warnblinkanlage an, denn unsere Geschwindigkeit reduzierte sich zum Teil auf 40 km/h – je nachdem, wie steil der Berg war.

Wir vereinbarten mit unserer Werkstatt ca. 2 Wochen später einen neuen Termin.

Da wir unseren Enkeln verschiedene Ausflüge versprochen hatten, nahmen wir es in Kauf, als Verkehrshindernis unterwegs zu sein und verbrachten mit einem Teil unserer Enkelkinder trotzdem schöne Stunden im Wohnmobil. Sie bekommen jedes Jahr zum Geburtstag einen Gutschein für einen solchen Ausflug: 1 Kind allein und Übernachtung mit uns im Wohnmobil. Diese Termine müssen bei 10 Enkeln irgendwie koordiniert werden und sollten am besten in den Ferien stattfinden. Deshalb ließen wir uns auf dieses Abenteuer ein, hatten allerdings auch die Zusage der Werkstatt im Hinterkopf, dass eigentlich nichts passieren kann, solange die Motorleuchte gelb ist. Wenn sie rot leuchtet und blinkt, dann wäre Schluss mit Fahren wurde uns gesagt.

Von Mitte September bis Anfang Oktober 2025 stand das Wohnmobil wieder in der Werkstatt. Es wurde dieses ominöse Steuergerät noch einmal ausgebaut und eingeschickt und nun sei es repariert – wurde uns gesagt…

3. Akt – Urlaub im Norden

Für den Herbst hatten wir 3 Wochen freigehalten und wollten in den hohen Norden fahren.

Von den drei von Terminen freigehaltenen Wochen war die Erste schon vorbei. Ein Grund flugs zu packen – im Kopf hatte ich sowieso schon alles geordnet – um einen Tag später auf die vermutlich letzte längere Tour dieses Jahres zu gehen.  

Wie so oft, wenn wir Richtung Norden unterwegs sind, machten wir einen Stopp in Alsfeld. Der Wohnmobilstellplatz ist vorbildlich und groß genug für viele Womos, die abends ein Schlafplätzchen suchen und dazu die Autobahn verlassen. Außerdem ist Alsfeld ein nettes Städtchen und hat gute Einkaufsmöglichkeiten.

Am anderen Morgen starteten wir entspannt in den neuen Tag und genossen unsere Fahrt. Nach den Bergen um Kassel erklang auf einmal wieder der mittlerweile verhasste Piepston und sofort ging die Motorleistung in den Keller. Mit 40 km/h krochen wir den letzten Berg hinauf mit Warnblinker an um die LKW´s, die uns überholten ein wenig milde zu stimmen. Bei nächster Möglichkeit fuhren wir auf einen Parkplatz und beratschlagten, was wir tun sollten. Nein, ehrlicherweise war ich nur am Schimpfen und gar nicht in der Lage, eine vernünftige Idee zu entwickeln. Nach einer Weile stellte sich auch bei mir die Einsicht ein, dass uns schimpfen nicht weiterhilft…. Ein Anruf bei unserer Werkstatt brachte uns auch nicht wirklich weiter: „schauen Sie, dass Sie irgendwie wieder heimkommen“… Jo, gute Idee….

Wir entschieden uns weiterzufahren. Nein, es war kein Leichtsinn. Die Hauptproblematik, mit wenig Motorleistung zu fahren stellte sich vor allem an Steigungen – und die hatten wir hinter uns. Hätten wir heimfahren wollen, dann wären die Kasseler Berge vor uns gelegen *lach.

Mit Grummeln im Bauch startete Helmut das Fahrzeug und siehe da, die Fehlermeldung war weg. Wir waren nur mäßig erleichtert und fuhren weiter unserem Ziel entgegen.

Nach einer guten Stunde begann das Spiel wieder von vorne. Piepsen, Fehlermeldung und Leistungsverlust – dieses Mal auf flachem Land. Mit ca. 80 km/h kann man auf der Autobahn unterwegs sein. Wieder machten wir baldmöglichst eine Pause und ich bereitete uns erst mal ein Mittagessen. Ich mag es immer noch sehr, die Möglichkeit zu haben, zu kochen wo und wann es uns passt. Nach der ausgiebigen Mittagspause startete Helmut gespannt das Womo. Kein Piepsen und keine Fehlermeldung – also weiter …

Ich brauche es eigentlich gar nicht zu schreiben, irgendwo vor unserem Ziel war das Piepsen wieder da und die Fehlermeldung auch. Da wir nun über Land fuhren, war der Leistungsverlust zu händeln. Trotzdem fuhren wir mit angehaltenem Atem und sehr angespannt.

Als wir an einem Einkaufzentrum vorbeikamen, fiel uns ein, dass zum geplanten Mittagessen am nächsten Tag, dem Sonntag, eine Zutat fehlte und Helmut bog Richtung Einkaufszentrum ab. Was war denn jetzt schon wieder los? Er knurrte nur, dass er schwer lenken könne und blieb mitten auf der Einfahrt zu dem Supermarkt stehen. Ich kann gar nicht beschreiben, was ich dachte… von „spinnt er jetzt“ bis „das war´s dann mit Womo-Reisen“ war ziemlich alles dabei.

Helmut schaute sich die Lenkradkurbel bei den Pedalen genauer an und stellte fest, dass sich der Teppich darin verfangen hatte und in die Kurbel eingezogen wurde. Ach du Schande, das hätte blöd ausgehen können. Mit einer Schere schnitt er den Teppich so ein, dass die Kurbel wieder frei beweglich war. Die Kanten des Teppichs klebte er sorgfältig mit Panzerband ab. Unterm Strich waren wir nur dankbar, dass uns nichts passiert war.

Die letzten Kilometer zum Stellplatz nach Bad Bevensen brachten wir noch gut hinter uns. Wir waren von der Anspannung des Tages ziemlich geplättet und fielen nach einem kleinen Spaziergang müde ins Bett.

Am Sonntag hatten wir in unserem rollenden Zuhause Besuch und verbrachten einen schönen Nachmittag miteinander. Die Sorgen um unser Auto verdrängten wir erfolgreich. Wir bekamen aber einen Tipp, in welcher guten Werkstatt wir am Montag vorstellig werden sollten.

4. Akt – Urlaub? im Norden

In Lüneburg fuhren wir zu der empfohlenen Fachwerkstatt, die einen guten Eindruck machte. Der Geschäftsführer sagte uns das, was wir schon vermuteten: „wir haben keine Zeit und keine Kapazitäten“. Als er unsere hilflosen Blicke sah, hatte er wohl Erbarmen und bot uns an, wenn es möglich sei, uns irgendwie dazwischen zu schieben. Wir durften auf dem Werkstatthof übernachten, damit wir am anderen Morgen keine längere Anfahrt hätten, sollte kurzfristig eine Lücke im Tagesablauf entstehen.

2025 10 06 Werkstatt in Lueneburg
Übernachtung auf dem Werkstatthof

„Toller Urlaub“ auf dem Werkgeländer einer Autowerkstatt im Industriegebiet. Wir machten abends einen Spaziergang durch einen nahen gelegenen Supermarkt und das war´s. Für den nächsten Tag nahm ich mir vor, den Tag etwas besser zu nutzen. Wir gaben die Autoschlüssel im Büro ab, radelten nach Lüneburg und nahmen an einer interessanten Stadtführung teil.

2025 10 07 Impression Lueneburg
Impression aus Lüneburg

Kurz vor Schluss der Stadtführung rief die Werkstatt an, und teilte uns mit, dass unser Auto fertig sei. Wie groß war unsere Enttäuschung, als uns gesagt wurde, dass sie nichts machen konnten, weil der Fehler gerade nicht aufgetreten war. Wenn er wieder da wäre, könne man ihn auslesen und eine Suche beginnen.

Erklärt wurde uns, warum das Auto wenig Leistung bringt, wenn der Fehler sich meldet, und diese Information beruhigte uns ein wenig. Es würde einer Art Notprogramm laufen, wenn irgendwo eine Störung im System ist. Erklärt wurde uns auch, dass der Fehler viele verschiedene Ursachen haben könne und die Suche danach lange dauern könnte.

Ohne Piepen und Warnleuchte fuhren wir vom Hof und waren irgendwie nicht zufrieden. Wir fanden einen ruhigen und schönen Wohnmobilstellplatz in der Nähe von Lüneburg und erholten uns. Der einsetzende Nieselregen passte zu unserer Stimmung. Ich versuchte, die vielen Eindrücke der Stadtführung in meinem Kopf über den Frust über das Auto zu stellen.

Am nächsten Morgen radelten wir zum Schiffshebewerk Scharnebeck, welches ganz in der Nähe war. Da gab es wieder etwas zum Staunen und wir vergaßen für eine Weile die Probleme.

Die Lüneburger Stadtführerin hatte uns zum Abschluss der Tour den Tipp gegeben, auf eigene Faust noch das eine und andere zu besichtigen und diesem Rat wollten wir Folge leisten. Deshalb fuhren wir am Nachmittag wieder nach Lüneburg Richtung dem stadtnahen Stellplatz.

Unterwegs erklang der mittlerweile vertraute Piepston und die Warnleuchte war sichtbar. Wir freuten uns fast ein wenig. Die Werkstatt war nur einen kleinen Umweg weit entfernt und sofort änderten wir unsere Pläne. Wir sind normalerweise nette Leute und meistens freut man sich, wenn man uns sieht. In der Lüneburger Werkstatt war dies nicht der Fall. Ich will auf die einzelnen Details des Gespräches an dieser Stelle gar nicht eingehen. Fazit: Wir haben keine Kapazitäten! Wir bekamen netterweise noch eine Adresse von einem Händler mit Werkstatt in Winsen an der Luhe und standen wieder draußen. Eine ordentliche Rechnung hielten wir auch in Händen – nur so als Randbemerkung…

Wir überlegten eine Weile, ob wir nach Winsen fahren sollten. Weit war es nicht, aber es war anzunehmen, dass man auch dort nicht auf uns wartete. Um keine Chance zu verpassen, fuhren wir los. Ein riesiger, sehr gut organisierter Laden! Der sehr nette Mitarbeiter gab uns die Antwort, die wir schon befürchtet hatten: keine Kapazitäten frei. Wir könnten im November einen Termin bekommen. Es tat ihm selbst ein wenig leid, dass er uns nicht helfen konnte. Im Gespräch bekamen wir den Hinweis, auf das Alter unserer Starterbatterie. Diese sei schon so alt, dass davon auch ein Fehler ausgehen könnte. Leider konnten sie vor Ort aus Zeitgründen nicht einmal die Batterie durchmessen. Er gab uns den Rat, bei irgendeiner kleinen Werkstatt danach zu fragen, das würden die bestimmt zwischendurch machen…

Wir hatten immer wieder Telefonkontakt mit unserer Werkstatt zu Hause – also wir riefen dort an… Unseren Hinweis mit der Batterie nahm der Chef des Hauses gleich auf: „Lassen Sie eine neue Batterie einbauen, die kommt sowieso“… war sein Rat!

Wir hatten wieder einen Strohhalm, an den wir uns klammerten. Da es schon relativ spät geworden war, fuhren wir zu unserem ursprünglichen Ziel, dem Stellplatz in Lüneburg. Dort recherchierten wir im Internet nach umliegenden Autowerkstätten. Am nächsten Tag wollten wir uns darum kümmern.

Morgens machten wir allerdings zuerst das, was man im Urlaub in Lüneburg so macht: nämlich sich Lüneburg anschauen. Mit den Vorkenntnissen aus der Stadtführung sahen wir viele Details, die wir ohne die Stadtführung gar nicht wahrgenommen hätten.

Mittags fuhren wir zu einer Werkstatt mit guten Bewertungen im Internet. Es war ein kleiner Laden und der Chef persönlich sprach mit uns. Wir erfuhren, dass er gerade 3 kranke Mitarbeiter hat und sowieso ausgebucht sei… Er hörte sich aber unsere Überlegungen bezüglich der Batterie an und meinte, dass er daran nicht glaube. Wenn die Batterie Probleme hätte, würde die Batterieleuchte angehen und nicht die Motorleuchte. Er schickte uns zu einem Kollegen, von dem er wusste, dass er mehrere Mitarbeiter hat und mit dem er gerne zusammen arbeiteten würde.

Das Ergebnis dieses Gespräches kann ich in zwei Worte fassen: keine Zeit. Er hatte die gleiche Theorie wie sein Kollege vom vorigen Besuch: er glaubte nicht an die Batterie als Ursache und meinte, dass eine Fehlersuche sehr aufwändig sei.

Ziemlich betröppelt fuhren wir wieder auf unseren „Erholungs-Stellplatz“ außerhalb von Lüneburg. Noch eine Abfuhr wollten wir uns nicht mehr holen. Aber was war richtig zu tun??

In der Nacht träumte ich vom piepsenden Wohnmobil mit allerdings rot blinkender Warnleuchte. Ich fuhr in meinem Traum mit dem Zug nach Hause, um unseren PKW zu holen, damit wir die Sachen aus dem Womo nach Hause bringen konnten. Helmut „wohnte“ währenddessen in irgendeiner Werkstatt …. Als ich Helmut von meinem Traum erzählte, meinte er: „So ein Quatsch, du müsstest nicht mit dem Zug nach Hause fahren. Wir würden einen Leihwagen buchen und alles mitnehmen “.

Am nächsten Tag waren wir bei Verwandtschaft eingeladen. Die Nacht konnten wir dort vor dem Haus verbringen und der Plan war, nach dem gemeinsamen Frühstück weiterzuziehen.

Morgens war normalerweise Helmuts erste Handlung, die Heizung höherzustellen. An diesem Morgen funktionierte das nicht. Auch Licht und Wasser ließen sich nicht anschalten. War das die Situation, vor der wir uns ein wenig fürchteten: Nichts geht mehr???

Wir stellten fest, dass die Batterie für das Wohnmobil komplett leer war. Die Starterbatterie vom Fiat jedoch nicht. Nachdem Helmut ein paar Runden um den Block gefahren war, war die Batterie wieder voll und alles war wie immer. Was war geschehen? Der Kühlschrank zog seine Energie in der Nacht anstatt aus der Gasflasche aus der Batterie und die war dann natürlich leer. In den 7 Jahren, in denen wir Wohnmobil fahren, war das noch nie der Fall. Die Gründe für dieses Missgeschick waren uns schleierhaft.

2026 04 09 kluger Spruch
Ommm

Für uns war es endlich der Anlass zu entscheiden: wir fahren heim. So machte das alles keinen Spaß. Am Sonntagmittag machten wir uns auf den Weg. Eigentlich auf den Umweg, denn anstatt über Kassel und die bekannten Berge fuhren wir über das Ruhrgebiet nach Hause. Auf diesem Weg gab es auch ein paar Steigungen, aber die konnten wir mit ca. 60 km/h bewältigen. Den Rest fuhren wir ca. 80/90 km/h. Mir gefiel dieses Tempo grundsätzlich schon, aber nicht unter diesen Umständen. Helmut wollte immer noch ein Stückchen weiter und weiter und so fuhren wir die erste Etappe bis Gütersloh. Wir hatten abends noch Zeit, einen wunderschönen Spaziergang im dortigen Stadtgarten zu machen und den Kopf ein wenig freizubekommen.

5. Akt – Schlimmer geht immer

Morgens machten wir uns gemütlich fertig und starteten mit dem mittlerweile vertrauten Piep Geräusch (immer nur einmal, nicht dauerhaft) und der Warnleuchte Richtung Heimat. Mit Tempo 80/90 km/h war die Fahrt eigentlich entspannt. Wir hatten uns drauf eingestellt…

Kurz vor Leverkusen kamen wir in einen Stau und das ständige Stopp & Go tat unserem Auto offensichtlich nicht gut. Es begann auf einmal zu ruckeln wie ein alter Traktor und am Ende des Stau´s waren wir auf einmal das Hindernis. Helmut schaffte es noch bis auf die Auffahrt zur A3, dort konnte er auf dem Seitenstreifen gefahrlos stehen bleiben.

Warnwesten anziehen, Warndreieck aufstellen und ADAC anrufen – diese Aufgaben hatten wir schnell erledigt. Schwierig fand ich, dem ADAC am Telefon zu beschreiben, wo unser exakter Haltepunkt war. Bei den vielen Autobahnen im Ruhrgebiet kommt es genau darauf an, von wo wir auf die Autobahn fuhren. Wir konnten vor uns eine weitere Auffahrt von einer anderen Autobahn erkennen. Offensichtlich hatten wir gut beschrieben, denn schon nach knapp 30 Minuten war der Abschlepper bei uns. Schon zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit wurde unser Wohnmobil gefahren (auf dem ADAC-Abschlepper). Spannend war es jedes Mal – wenn man auch auf diese Erfahrung verzichten kann.

2025 10 13 Abschleppen 2
Es gibt Schöneres – aber auch Schlimmeres!

Der nette Fahrer des Abschleppwagens brachte uns zu einer Firma nahe der Autobahn. Ein Mitarbeiter nahm uns in Empfang und meinte, dass sie definitiv die falsche Adresse für unser Wohnmobil seien und wir bitte nicht abgeladen werden sollten. Ihre Messgeräte wären nicht auf das Auto abgestimmt. Nach einem Telefonat wurde eine Adresse in Köln angepeilt. Als wir in den Hof fuhren, kam sofort der Geschäftsführer mit der Information:  ….. richtig!! …. „Wir haben überhaupt keine Zeit für Sie“.

Wir waren aber jetzt in der Situation, dass an eine Heimfahrt nicht zu denken war. Wir vereinbarten mit der Werkstatt, dass wir das Auto bei ihnen lassen und mit einem Leihwagen nach Hause fahren wollten. Sie hätten dann alle Zeit der Welt für die Reparatur. Mittlerweile war es Mitte Oktober geworden und unsere Reisezeit neigte sich sowieso dem Ende zu.

Um alles für die Heimfahrt organisieren zu können, übernachteten wir mal wieder in einem Werkstatthof. Neu war an dieser Situation, dass abends alles zugeschlossen und mit Kameras bewacht wurde…

Wer noch nie mit dem Wohnmobil unterwegs war, kann sich nicht vorstellen, welche Schwierigkeiten wir jetzt hatten: wenn man ein Wohnmobil zu Hause packt, hat man seine Siebensachen nicht in einem Koffer, sondern man räumt alles in Schränke. Der Kühlschrank wird zu Hause ausgeräumt und im Wohnmobil eingeräumt usw.

Entgegen unseren sonstigen Gewohnheiten war unser Kühlschrank ausnahmsweise nicht randvoll. Eine Kühltasche mit kaltem Akku hatten wir noch vom Sommer an Bord und so wurden alle angefangenen Lebensmittel zum Abendbrot verzehrt, damit die anderen Sachen in der Kühltasche Platz finden konnten. Im Gefrierfach waren noch Fischstäbchen und Köttbullar. Beides kam in die Pfanne und schmeckte in dieser Kombination sehr interessant und lecker *lach.

Während Helmut draußen brutzelte, kam ein verwundert schauender Mann auf den Hof. Er sah, dass sich im verschlossenen Anwesen sonderbare Dinge abspielten. Wir erklärten ihm unsere Situation und er hatte Verständnis dafür. Netterweise gab er uns seine Telefon-Nummer für den Fall der Fälle, denn Helmut hatte doch ein ungutes Gefühl, eingesperrt zu sein.

Wir suchten in den Schränken nach allem, was einen Henkel hat und räumten nach und nach die Schränke leer. Parallel dazu organisierte Helmut über den ADAC telefonisch einen Leihwagen. – Gut, dass ich den Ablauf schon ungefähr geträumt hatte *lach

Müde und mit einem Kopfschütteln über diesen doofen Urlaub gingen wir früh ins Bett – was will man auch anderes machen, wenn man eingesperrt in einem Werkstatthof ist…

Morgens früh informierten wir die Werkstatt über unsere nun fertigen Pläne. Mit einem Taxi fuhren wir zu einer Leihwagen-Firma nach Bergisch-Gladbach. Die Übergabe verlief reibungslos und als wir wieder am Wohnmobil waren, staunten wir, was alles in dieses Auto hineinpasste. Es sah ein bisschen aus wie Zigeuner-Umzug *lach.

Mit der Werkstatt vereinbarten wir, dass sie, wenn es in ihren Plan passt, nach dem Fehler in unserem Wohnmobil suchen sollen. Das könne 2-3 Wochen dauern wurde uns gesagt, aber das war uns egal. Die Hoffnung stirbt zuletzt: vielleicht finden die Kölner ja den Fehler im System.

Wir erzählten natürlich auch die Vorgeschichten und Helmut hatte Unterlagen von unserer heimischen Werkstatt dabei. Was dem Geschäftsführer sofort auffiel war, dass es sich bei unserer Heimat-Werkstatt nicht um eine Fiat-Fachwerkstatt handeln könnte. Fiat verlangt von seinen Partnern, dass das Label auf dem Briefkopf steht. Wir widersprachen, denn wir kauften das Womo genau aus diesem Grund bei diesem Händler, weil wir Womo-Aufbau und Motor in einer Hand wissen wollten. Zu Hause überprüften wir die Rechnungen der vergangenen Jahre und stellten fest, dass bis 2022 die Labels auf den Rechnungen waren. Danach nicht mehr… irgendwie kamen wir uns veräppelt vor. Warum sagt man das den Kunden nicht – ich nenne so etwas Transparenz und Kundenfreundlichkeit.

Weiterhin ließ der Geschäftsführer uns wissen, dass ein Steuergerät eigentlich nicht kaputt geht. In seinen 40 Jahren Berufserfahrung hatte er diesen Fall ca. 5-mal. Warum es schon 2-mal eingeschickt wurde – wohin auch immer – konnte er sich nicht erklären. Irgendwie kamen wir uns wie in einem falschen Film vor. So viele Informationen von verschiedenen Werkstätten, so viele Strohhalme an die wir uns klammerten. Jetzt war die Situation gut, wie sie war. Wir fuhren in dieser Gewissheit nach Hause, räumten den Leihwagen leer und konnten ihn am gleichen Tag heimatnah abgeben.

6. Akt – neue Hoffnung?

…Warten auf den Anruf aus Köln *lach. Geduld war gefragt und manchmal schlich sich bei mir der Gedanke ein: „Was ist, wenn das Womo in alle Einzelteile zerlegt in alle Welt verkauft wird – Zeit genug haben sie dafür…“ Bei allen privaten Terminvereinbarungen machten wir den Zusatz: „Wenn wir dann das Womo nicht holen…“

Nach fast 3 Wochen kam der erlösende Anruf. Die Werkstatt meinte, den Fehler gefunden zu haben: die Starterbatterie. Wir hatten nie Probleme mit dem Starten, aber trotzdem lässt wohl mit den Jahren die Leistung nach. Nach deren Messung bekam das Steuergerät zu wenig Strom und löste deshalb den Fehler aus. Wir schickten die vorigen Fehlerprotokolle und Reparaturberichte per Mail nach Köln. Die Vermutung bestätigte sich, da alle 3 früheren Messungen den gleichen Fehler ergaben. Wir gaben das ok zum Einbau einer neuen Batterie und den dazugehörigen Arbeiten.

Schnell war wieder ein Leihwagen organisiert und wir packten ein, was wir für eine Nacht im Wohnmobil brauchten. Vier Stunden Fahrt, ein Döner zum Mittagessen und endlich war es so weit. Das Autohaus in Köln erklärte uns seine Arbeit und diverse Zusammenhänge. Mit einem zufriedenen Gefühl fuhren wir los. Zunächst gaben wir den Leihwagen ab und fuhren aus dem Kölner Ballungsgebiet heraus nach Montabaur. Irgendwie war es ein sonderbares Gefühl zu fahren und ständig auf den „Fehlerpieps“ zu warten. Wir schüttelten den Kopf über uns: für solche Turbulenzen sind wir offensichtlich zu sensibel…*lach. Rechtzeitig vor der Dunkelheit erreichten wir den angepeilten Stellplatz und freuten uns.

Gemütlich machten wir uns am anderen Morgen fertig. Wir hatten Lust darauf, noch einen Tag Womo Urlaub zu machen. Deshalb schauten wir in der App nach einem Stellplatz am Rhein der schon in Heimatnähe lag. ….Kurz davor war es wieder da: der Pieps, die Kontrollleuchte und leichter Leistungsverlust. Wir fuhren wieder mal ungeplant auf einen Parkplatz und schauten ziemlich bedröppelt in die Welt. Das durfte doch alles nicht wahr sein … knapp 200 km hatte es gehalten.

Wir entschieden, trotzdem an den Rhein zu fahren. Als ich den Kühlschrank öffnete, sah ich, dass es ihm nicht gutgetan hatte, ausgeschaltet und verschlossen über 3 Wochen in Köln zu stehen. Gründlich putzen war angesagt, nicht nur im Kühlschrank.

Das Wetter war wie unsere Verfassung: ziemlich nebelig. Nach getaner Arbeit machten wir trotzdem einen Spaziergang und stellten fest, dass der Rhein im Nebel auch seinen Reiz hat. Unsere Pläne, am Rhein zu übernachten verwarfen wir jedoch und luden uns bei der Verwandtschaft ein *lach.

2025 11 06 Rhein im Nebel
mystisch

Die Möglichkeit, das gesamte Wasser zu entleeren, den Wassertank zu reinigen und alles winterfest zu machen, hatten wir auf dem Stellplatz in Lorsch. Dort kann man ein Ticket für ein paar Stunden bezahlen und somit ganz legal hantieren. Zwei Stunden brauchten wir dafür. Im Mannheim fuhren wir eine Wohnmobil-Waschanlage an und sparten uns 2 Tage Schinderei des Selbst Putzens. Zu Hause wurde alles ausgeräumt, was sich während des Jahres angesammelt hatte. Vorräte, Gewürze, Handtücher, Bettzeug usw. wurden nach oben getragen und ich fragte mich wieder mal, wo ich das über den Winter alles aufbewahren soll. Es befindet sich ein kompletter Haushalt im Wohnmobil.

7. Akt – wie geht es weiter? – oder blinder Aktionismus?

Was wir während der ganzen Putz- und Räumaktion verdrängten, war nun präsent: viele ungeklärte Fragen: wie verfahren wir weiter mit der Störung im Motor? Welche Werkstatt sprechen wir an? Nach Köln wollten wir nicht mehr fahren, das war viel zu aufwändig. Der Gesetzgeber würde das aufgrund der Gewährleistung so vorsehen. Von der Werkstatt, bei der wir das Wohnmobil gekauft hatten, waren wir maßlos enttäuscht.

So langsam verdichtete sich ein gangbarer Weg in uns: per Mail schilderten wir dem Kölner Autohaus die Situation. Erfreulich fanden wir, dass der Geschäftsführer sich zügig telefonisch meldete und uns wertvolle Hinweise bei der Auswahl einer Werkstatt vor Ort gab. Die Batterie hätte früher oder später sowieso getauscht werden müssen und so konnten wir das stehen lassen.

Auch unserer Heim-Werkstatt schilderten wir die Situation per Mail und baten um Hilfe, wie wir weiter verfahren sollten. Wir wiederholten auch die Frage, was eigentlich bei den beiden Reparaturen des Steuergerätes gemacht wurde. Bisher bekamen wir trotz mehrfacher Nachfrage darüber keine Auskunft.

Parallel dazu nahmen wir zu einer NoName-Werkstatt in der Nähe Kontakt auf, die uns von einem Freund empfohlen wurde. Dort würde sehr sorgfältig nach Fehlern gesucht. Wir lernten wieder eine für uns neue Art der Geschäftsführung kennen: Termine wurden via WhatsApp-Unternehmenskonto vereinbart und sämtliche Kommunikation darüber abgewickelt. Alles lief zügig und reibungslos. Wir vereinbarten einen Termin, da die Werkstatt sich erst ein eigenes Bild machen und den Fehler selbst auslesen wollte. Der Preis wurde bei der Terminvereinbarung genannt: 40€. Wir hatten in Lüneburg dafür 100 € bezahlt….

Nach der Auslesung bat der Werkstattleiter um eine kurze Bedenkzeit, bevor er uns ins Büro rief. Er fragte vorsichtig, ob wir ChatGPT kennen würden. Alte Leute und moderne Sachen – *lach, da hat er sich aber getäuscht. Natürlich kennen wir das! Er hatte den KFZ-Schein und die Fehlermeldung dort hochgeladen und es wurde ihm eine Liste mit verschiedenen Möglichkeiten der Ursache des Fehlers angezeigt. Probleme mit dem Steuergerät war auch dabei, allerdings an letzter Stelle. An erster Stelle stand genau das, was uns so mancher Bastler sagte und was ich in unserer Heimwerkstatt auch schon angesprochen hatte: Die Steckverbindungen im Motorraum zu überprüfen. Wir vereinbarten zeitnah wieder einen Termin. Nach 3 Stunden konnten wir unser Wohnmobil wieder abholen. Es waren tatsächlich die Steckverbindungen sehr verschmutzt und zum Teil grün, das heißt korrodiert. 2 Steckverbindungen waren sogar ziemlich locker und wurden fester an die Kontakte gepresst. Ca. 1 Stunde Arbeit, 90 € standen auf der Rechnung und wir schwebten wieder einmal auf der Hoffnungswolke.

2025 11 23 Handwerk
Keine Meßgeräte, sondern HANDwerk

Schade, dass mistiges Wetter mit Frost und Schnee uns von einer spontanen Ausfahrt abhielten, sonst wären wir gleich losgefahren. 300 bis 500 km sollten wir mal ohne Fehler kommen, dann wären wir langsam entspannt. Nach 1000 km ohne Fehlermeldung machen wir einen Haken im Kopf…

Die Heimwerkstatt hatte sich übrigens bis dato noch nicht auf unsere E-Mail gemeldet – nach ca. 3 Wochen.

Zwei Wochen später, am Samstag vor dem ersten Advent war das Wetter so frühlingshaft, dass wir eine Ausfahrt wagten. Wir fuhren nach Freiburg auf den Weihnachtsmarkt – da wären wir ohne Grund bestimmt nicht hingekommen *lach. Die Hinfahrt verlief problemlos und so ganz langsam konnten wir uns entspannen. Sollte der Alptraum zu Ende sein? – Ich mache es kurz: nein, er war noch nicht zu Ende. Auf der Heimfahrt erklang wieder das vertraute und verhasste Piepen und die Motorleistung lies nach. Nach einer kleinen Pause blieb zwar die Warnleuchte an, aber die Leistung war wieder da.

8. Akt – Neuanfang – denkste…

Wir entschieden uns, mit einer ganz neuen Fiat-Fach-Werkstatt ganz von vorne anzufangen. Wir schrieben eine ausführliche E-Mail mit der bereits erlebten Odyssee und erhielten gleich am nächsten Tag eine Antwort (auf die Antwort unserer Hauswerkstatt warteten wir immer noch). Aus den Zeilen sprach echtes Mitgefühl und wir vereinbarten einen Termin für Mitte Januar.

Man glaubt es kaum, aber nach weiteren 2 Wochen, also kurz vor Weihnachten, meldete sich telefonisch die Hauswerkstatt. Es gäbe da ein Problem – ach nee…. Von der ersten Reparatur wüssten sie genau, was dort im Steuergerät repariert wurde, von der Zweiten nicht. Sie bekämen auch keine Antwort. Allerdings läge offensichtlich im System der Ausmessung ein Fehler vor, der zurzeit geprüft und identifiziert würde. Der Fehler müsste nochmals ausgelesen werden und dann könnten sie weiter agieren. Helmut machte einen Termin aus: ca. 50 km hin und ca. 50 km wieder zurück…

Dieser Anruf erreichte uns beim Einkaufen. Bestimmt schaute mancher der Kunden verwundert auf mich, wie ich wilde Zeichen machte und schließlich ziemlich wütend den Nudel-Gang verließ. Nein, mit der Firma will ich definitiv nichts mehr zu tun haben.

2026 04 26 geklauter Spruch
… geklautes Foto, aber passt wie kein Anderes 🙂

Als ich mich wieder beruhigt hatte, erklärte mir Helmut seine Vorgehensweise: das wäre eine letzte Chance (das sagte er schon mehrmals) und wenn es denn tatsächlich so sein sollte, wie der Werkstattleiter vermutete, dann wird die Reparatur für uns kostenfrei sein. Bei der neuen Werkstatt fangen wir von Null an – auch was die Kosten angeht – und davon gab es schon viele – viel zu viele!!!

Na, ich war gespannt…und fuhr vorsichtshalber NICHT mit zur Auslesung.

Irgendwie wurde das Ganze mittlerweile lustig: viele Geburtstags- und Weihnachtswünsche, die uns erreichten, hatten mit dem Wohnmobil und seiner Reparatur zur tun. Wir bekamen auch den Denkanstoß, das Wohnmobil zu verkaufen. Ja, die Idee fanden wir zu diesem Zeitpunkt sogar sehr gut. Die in diesem Fall zu erwartenden finanziellen Einbußen, wenn wir ein kaputtes Womo verkaufen, wollten wir allerdings nicht in Kauf nehmen.

Die Auslesung zeigte den gleichen Fehler. Das Gespräch mit dem Werkstattleiter ergab, dass bei der allerersten Reparatur eine Platine im Steuergerät ausgetauscht wurde. Eine Information, was bei der zweiten Reparatur gemacht wurde, wollte er mit den Daten der aktuellen Ausmessung herausbekommen…. Die Logik dahinter verbirgt sich mir, dazwischen liegen viele Aktionen und Monate…. Diese Information wollte er uns bis Anfang Januar 2026 geben –wir hatten sie schon Anfang Herbst 2025 erfragt….

In einem offenen Gespräch fragte Helmut, ob die Werkstatt überhaupt noch eine Fiat-Werkstatt sei. Dieses wurde bejaht, das Gespräch dann aber zeitnah beendet…. Warum glaube ich das nicht? Ich vermute, dass die Frage rhetorisch falsch gestellt war. Die Frage müsste vielleicht lauten, ob er noch Fiat-Partner-Fachwerkstatt sei. Fiat-Werkstatt kann sich jeder nennen, der Fiat repariert – vermute ich mal….

9. Akt – neues Jahr – bestimmt bringt es die Lösung!!

Die Feiertage und der Jahreswechsel waren vorüber und wir hörten wieder mal nichts von den versprochenen Zusagen unserer Werkstatt. Helmut schrieb eine höfliche E-Mail mit der Frage, wann wir mit der Antwort rechnen könnten. Im Hinterkopf hatten wir den Termin mit der neuen Werkstatt. Wenn uns die alte Werkstatt Lösungsvorschläge geboten hätte, hätten wir diesen Termin verschoben. Die knappe Antwort: „Mein Netzwerk konnte mir nicht weiterhelfen.“ ließ uns die Spucke wegbleiben.

Endlich konnte ich mich bei Helmut durchsetzen und den Ton in der nächsten E-Mail verschärfen. Erstaunlich schnell erhielten wir eine E-Mail, in der wir in Cc gesetzt waren: die Firma wurde angeschrieben, die das Steuergerät schon 2-mal repariert hatte. Wir dachten, das sei schon vor Weihnachten erledigt worden. Nach diesen Informationen hatten wir im Herbst schon gefragt…

Wir nahmen den Termin bei der neuen Fiat-Fachwerkstatt trotz der neu angelaufenen Bemühungen der alten Werkstatt wahr. Offen sprachen wir über die aktuelle Situation und unsere Ratlosigkeit über die richtige Vorgehensweise. Das Thema Gewährleistung auf die bereits getanen Arbeiten spielte auch eine Rolle. Der Sachbearbeiter rief bei unserer alten Werkstatt an, konnte aber niemanden erreichen – na so was, das kannten wir doch…. Danach rief er bei der Firma, die das Steuergerät schon 2-mal „reparierte“ an und erfuhr, dass die Gewährleistung auf das Steuergerät läuft und nicht auf die einsendende Werkstatt. Das stellte sich im Nachhinein als falsch heraus, da wir die Rechnungen von unserer Werkstatt bekamen. Über den Betrag von über 900 € der ersten Reparatur staunte der Sachbearbeiter – ein neues Steuergerät würde 1500 € kosten….

Wir verblieben so, dass sie sich das Fahrzeug anschauen und auf Fehlersuche gehen, wie sie es immer machen. Wenn wir Antwort unserer alten Werkstatt bekämen, dann leiten wir diese weiter und überlegen dann gemeinsam die weitere Vorgehensweise.

Tja, was soll ich sagen, eine Nachricht erhielten wir – wieder nicht…

Die neue Werkstatt teilte uns telefonisch mit, dass sie uns vorschlagen, ein neues Steuergerät einzubauen. Auf unsere Frage, ob es dafür einen konkreten Anhaltpunkt gäbe, verneinten sie. Schön war, dass zeitnah Antworten und Rückrufe kamen. Wir wollten die Antwort von der „alten“ Werkstatt abwarten.

Wir waren auf der CMT (einer Wohnmobil- und Urlaubsmesse) in Stuttgart am 20.01.2026 unterwegs, als wir obiges Telefonat mit der neuen Werkstatt führten. Helmut ging sofort zum Euramobil-Stand und traf den Junior- und den Seniorchef an. Sie sagten, dass sich der Sachverhalt nicht so zugetragen hätte, wie Helmut es schilderte. Kommende Woche wollten sie sich bei uns melden. Helmut bestätigte diesen Termin per Mail als Gesprächsnotiz und kündigte anwaltliche Schritte an, wenn dieser Termin wieder nicht eingehalten würde.

Man glaubt es kaum, der Seniorchef rief pünktlich an und erklärte uns, dass man eine kundenfreundliche Lösung finden wolle (bla bla bla). Das Problem sei, dass sich die Firma, zu der das Steuergerät geschickt wurde, nicht melden würde. Sie seien dran und er bat um Zeit bis zum 09.02.2026. Was blieb uns anderes übrig …

Wir holten zwischenzeitlich das Fahrzeug in unserer neuen Werkstatt wieder ab und erklärten, warum. Aus Gründen der Gewährleistung sollten wir noch bei der alten Werkstatt bleiben.

Pünktlich am 09.02.2026 schrieben WIR eine E-Mail an die alte Werkstatt und machten 2 konkrete Vorschläge, nämlich, entweder unsere bisherigen Kosten würden rückerstattet oder ein neues Steuergerät eingebaut. Bezahlen würden wir nur die Differenz zu der vergeblichen Reparatur. Wieder setzten wir eine Frist – und siehe da, es kam eine zügige Antwort. Die Firma, die das Steuergerät reparierte, habe sich gemeldet und bedaure den Fehler. Sie wollen das Steuergerät nochmal haben und schauen, was da schiefgelaufen sei. Kulanterweise bot die Werkstatt an, das Wohnmobil bei uns zu holen oder den Ausbau vor Ort bei uns vorzunehmen.

… Ich konnte mich nicht einmal mehr ärgern …. Wir vereinbarten einen Termin zur Abholung in KW 8.2026. Ein Azubi und ein Rentner holten das Fahrzeug ab.

2026 04 25 Es wird Fruehling
… neuer Frühling – neues Glück …

Superpünktlich, nämlich am letzten vereinbarten Tag, meldete sich die Werkstatt und teilte uns mit, man habe mit der Firma, die das Steuergerät nochmal prüfen wollte, telefoniert und die Auskunft erhalten, dass der Fehler tatsächlich an der gleichen Stelle wieder aufgetreten war. Den Grund dafür könne man sich nicht erklären. Manches Mal würde ein kleiner Haarriss, den man nicht erkennen kann, genügen, um den Fehler auszulösen. Es wurde vorgeschlagen, ein neues Steuergerät einzubauen und wir sollten nur den Aufschlag auf die bisher bezahlten Kosten in Rechnung gestellt bekommen. Die Zahlen entsprachen zwar nicht dem, was wir nach dem Telefonat ausrechneten, aber zunächst einmal stimmten wir zu. Mehrmals betonten wir, dass wir kein runderneuertes Steuergerät, sondern ein Neues haben wollten!!!

Die Frage, warum man 4 Wochen braucht, um ein Steuergerät einzuschicken und telefonisch nachzuhaken, werfe ich nur mal so in den Raum ….

10. Akt – ein neues Steuergerät?

Ups, geschehen noch Wunder? Die Werkstatt hatte einen zeitlichen Rahmen abgesteckt, bis wann das Womo fertig sein sollte. Nach ein paar Tagen kam ein Anruf, das dieser Zeitrahmen voraussichtlich nicht eingehalten werden könne…. Wenn wir informiert sind, ist das ok – eigentlich ist es ganz einfach, mit Kunden ordentlich umzugehen. In unserem Fall nur leider zu spät …

Der angepeilte Zeitpunkt kam näher und wir erhielten eine E-Mail: „das Steuergerät kommt heute in unser Haus und wir bauen es zeitnah ein. Wir melden uns, für einen Termin der Rückgabe…“ Ich kam fast in einen Zustand der Begeisterung über diese neue Informationspolitik.

Am kommenden Morgen, wir standen gerade an der Haustüre, um einen Termin wahrzunehmen, als Helmut telefonisch informiert wurde, dass das Wohnmobil jetzt da wäre – also bei uns – also der Fahrer möchte es jetzt bei uns abgeben…. Na, da war sie doch wieder, die unorganisierte Firma, die Kunden verärgert…. Wir machten die Übergabe kurz und schmerzlos, brachten das Wohnmobil an seinen Platz und beeilten uns, unseren Termin und sonstige Tagespläne einzuhalten (ja, auch Rentner haben Termine und Strukturen in ihrem Alltag…).

Kurz nach Ostern passten schönes Wetter und Tage ohne Termine zusammen und wir fuhren für 2 Nächte an den Rhein. Ancampen nennt man das wohl. Erst mal wieder alles einräumen und schauen, ob alles noch funktioniert.

Auf dem Heimweg fuhren wir bei unserer zukünftigen Werkstatt vorbei, um die aktuelle Situation zu besprechen und offene Rechnungen zu begleichen. Wir äußerten auch unser Misstrauen der alten Werkstatt gegenüber: wurde uns wirklich ein neues Steuergerät eingebaut, oder wurde uns ein repariertes Gerät untergejubelt? Das ließ sich tatsächlich mit relativ wenig Aufwand kontrollieren. Mit dem Handy an der richtigen Stelle im Motorraum fotografieren und schon hat man das Beweisfoto. Tja, was soll ich schreiben… der Mitarbeiter der Werkstatt war verwundert, warum auf dem Steuergerät nicht ein Aufkleber von Fiat war, sondern von der Firma, die Steuergeräte repariert und warum von dieser Firma ein Siegel am Steuergerät war. Er wollte nicht schlecht über Mitbewerber reden, konnte aber seinen Zweifel an der Neuheit dieses Gerätes nicht verbergen.

Wir beschlossen gemeinsam, die alte Werkstatt schriftlich nach den Garantiebedingungen zu fragen. Ein neues Gerät hat 2 Jahre, ein repariertes 1 Jahr Garantieleistung. Wenn wir 2 Jahre Garantie bekämen, dann wollten wir kein neues Fass aufmachen. Wenn der Fehler nicht mehr auftaucht, mag es egal sein. Immerhin waren wir schon 150 km gefahren…. Noch 850 km bis zu dem Moment, an dem wir uns endlich entspannen können.

Was wir in dieser Phase lernten war, dass es einen Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung gibt, bzw. Helmut wusste das natürlich, jedoch die genauen Daten und Zahlen dazu nicht. Garantie ist eine freiwillige Leistung und Gewährleistung ist gesetzlich vorgeschrieben und der Gesetzgeber sieht vor, dass es auf Neuteile 2 Jahre Gewährleistung gibt – so ganz kurz und laienhaft zusammengefasst …

Die Antwort auf unsere Mail war, dass das Autohaus 1 Jahr Garantie auf die Arbeiten gibt …….

Also doch kein neues Gerät?…

Wir schrieben zurück, dass wir das anders kennen, dass nämlich auf Neuteile 2 Jahre Gewährleistung gegeben werden – und warteten mal wieder auf eine Antwort. Nach 10 Tagen fragten wir höflich nach, ob die Mail eingegangen sei. Es kam ein Anruf vom Chef, dass 1 Jahr Gewährleistung allgemein üblich sei. Helmut bat per Mail um schriftliche Bestätigung, dass wir ein neues Gerät bekommen hätten. Diese Bestätigung erhielten wir in der Rechnung, Ende April… Wir hatten es schriftlich und konnten und können es nun dabei belassen.

11. Akt – kleine Baustellen stören uns kaum noch …

Zwischenzeitlich tat sich eine neue Baustelle auf: Unser Wohnmobil hat 10 Jahre Garantie auf die Dichtigkeit, wenn wir bei einem Fachhändler jährlich eine Dichtigkeitsprüfung machen lassen. Das taten wir selbstverständlich immer bei unserer Fachwerkstatt. Nach den gemachten Erfahrungen wollten wir dort aber keine weiteren Arbeiten mehr ausführen lassen und schauten uns nach einer anderen Euramobil-Werkstatt um. Diese liegt in Remshalden, irgendwo hinter Stuttgart und wir besprachen, dass wir den Werkstatt-Termin mit ein paar Tagen Auszeit im Remstal verbinden wollten. Die Werkstatt in Remshalden nahm uns auch an und stellte die Frage, warum wir im vergangenen Jahr diese Prüfung nicht durchführen ließen…. Wieder so ein Hääää??? -Moment… natürlich ließen wir im letzten Jahr die Dichtigkeit prüfen und hatten auch die Rechnung dazu. Der Mitarbeiter sagte uns damals, dass man keine Bescheinigung mehr bekäme, da dieses alles online vermerkt würde. …. hat er offensichtlich nicht gemacht….

Also musste wieder eine Mail geschrieben werden, mit der Bitte, den Sachverhalt zu klären….

Wir erhielten die Rückmeldung, dass es im letzten Jahr vergessen wurde einzutragen, dieses nun aber geschehen sei. Die neue Euramobil-Werkstatt bestätigte uns, dass einer neuen Dichtigkeitsprüfung nun nichts mehr im Wege stand.

Beim Ancampen stellten wir fest, dass der Wasserhahn im Bad undicht war…. Ein Wohnmobilhändler in der Nähe baute uns einen neuen Hahn ein. Auf der nächsten kleinen Tour – mittlerweile schon Ende Mai – bemerkten wir, dass Wasser an Stellen war, wo es nicht hingehört. Wir bekamen in der gleichen Werkstatt nach 2 Wochen einen Termin und es wurde festgestellt, dass eine Steckverbindung nicht fest gemacht war. Fehler passieren… Schön fanden wir, dass sich der Werkstattleiter entschuldigte und unser Womo zeitlich vorzog, weil der Fehler ja an ihnen lag.

An Brückentagen zogen wir es schon immer vor, dem arbeitenden Reisevolk den Vortritt zu lassen und die Stellplätze nicht zu blockieren – außer, wir sind sowieso auf einer längeren Tour unterwegs. Deshalb machten wir an einem Brückentag im Mai nur einen Ausflug ohne Übernachtung um Kilometer zu bekommen und immer noch das „neue“ Steuergerät zu testen.

2 Kurztrips konnten wir zeitlich einschieben und mittlerweile waren es über 1.000 km ohne Piep und Kontrollleuchte.

So ganz langsam entspannen wir uns beim Fahren und glauben und hoffen, dass der Ärger nun ein Ende hat und wir wieder in normale Reiseplanung gehen können.

Fazit:

Es gibt bestimmt Fehler, die sich schwer orten lassen und deshalb immer wieder auftreten. Dass die Suche nach der Ursache für den Kunden und die Werkstatt ärgerlich und nervend ist, versteht sich von selbst. Wenn allerdings die Werkstatt den Kunden ziemlich im Regen stehen lässt, keinen Termin einhält und sich erst mit der Drohung einen Anwalt einzuschalten ein klein wenig bemüht, dann ist das superärgerlich für den Kunden und produziert einen unsagbaren Frust.

Wenn wir als Kunden das Gefühl gehabt hätten, die Werkstatt kümmert sich – nicht nur mit Vertretersprüchen – wäre die unleidige Angelegenheit a) mit Sicherheit schneller und b) mit einem zufriedenen Kunden am Ende über die Bühne gegangen. Jede Idee, die wir irgendwo gehört hatten, nahm die Werkstatt auf – eigene Ideen und Lösungsvorschläge hörten wir nicht. Wir sind Laien, deshalb brauchen wir eine Werkstatt = Fachleute. Dafür bezahlen wir schließlich auch…

*lach und gaanz am Ende bezahlen wir auch die noch offenstehende Rechnung an die alte Werkstatt – mit Mahnungen sind sie genauso lahm wie mit Beantwortung von Kundenfragen … so, das musste jetzt sein *lach

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